TTS TRIMODE Transport Solutions GmbH

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Herzlich Willkommen bei der TTS TRIMODE Transport Solutions GmbH

Seit 35 Jahren kümmern wir uns aktiv um die Lösung verkehrswirtschaftlicher Fragestellungen. Unsere Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der

  • Erstellung von verkehrswirtschaftswissenschaftlichen Studien und Gutachten
  • Erstellung von Verkehrsdatenbanken
  • Ausarbeitung von Verkehrs- und Außenhandelsprognosen
  • Abschätzung von Angebots- und Nachfrageentwicklungen auf unterschiedlichen Wirtschaftsmärkten (Marktanalysen)
  • Erstellung von Nutzen-Kosten- und Machbarkeits-Untersuchungen
  • Erarbeitung Regionalwirtschaftlicher Analysen und Erreichbarkeitsstudien
  • Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Verkehrsprojekten jeglicher Art sowie
  • Entwicklung und Umsetzung der Methodik zur Bewertung von Infrastrukturprojekten im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP)
  • Gesamtwirtschaftliche und fiskalische Bewertung von Terminals des Kombinierten Verkehrs

Aktuelles
TRIMODE legt mehrere Szenarien zur zukünftigen Entwicklung des Brennerkorridors vor
Aufbauend auf der Verkehrsprognose 2030 hat die TRIMODE die langfristige Entwicklung des Verkehrs über den Brenner bis zum Jahr 2030 untersucht. Hierbei wurden unter Berücksichtigung der zwischenzeitlichen wirtschaftlichen Entwicklungen vier Szenarien der möglichen (Güter-) Verkehrsentwicklung entwickelt. Für jedes Szenario werden jeweils die damit verbundene Güterverkehrsnachfrage in Tonnen sowie die sich hieraus ableitende Zahl von Zügen über den Abschnitt Rosenheim-Kufstein bestimmt.

Die in den Szenarien dargestellten möglichen Entwicklungen im Güterverkehr bis 2050 auf dem nördlichen Brennerzulauf zeigen, dass die Streckenkapazität von derzeit knapp 260 Zügen pro Tag überschritten werden wird. Auch nach der geplanten Ausrüstung mit ETCS wird die zusätzlich bereitgestellte Kapazität in zwei Szenarien zur Befriedigung der Nachfrage nicht mehr ausreichen. Bereits heute zeichnen sich Tendenzen ab, die den Eintritt der Szenarienannahmen wahrscheinlich machen. Bei allen Szenarien ist erkennbar, dass ein Ausbau nach 2030 erforderlich ist und bereits heute zu planen ist, damit die erforderliche Kapazität zeitgerecht zur Verfügung steht. Nennenswerte Verlagerungen von Güterverkehren von der Straße auf die Schiene könnten nur realisiert werden, wenn ein Ausbau der Strecke über den geplanten ETCS-Ausbau hinaus erfolgt.

TRIMODE quantifiziert die Auswirkungen eines Klimaschutzszenarios auf die Verkehrsnachfrage und die Kapazität der Schieneninfrastruktur in Baden-Württemberg
Aus klima- und umweltpolitischen Gründen ist es der Landesregierung von Baden-Württemberg ein Anliegen, den Verkehrssektor stärker bei der angestrebten Reduzierung der Emissionen klimaschädlicher Gase zu beteiligen und die Umweltbelastungen durch den Personen- und Güterverkehr zu reduzieren. Um dies zu erreichen wurden folgende Landesziele für das Jahr 2030 definiert:

  • Verringerung des verkehrsbedingten CO2 -Ausstoßes um 40 % gegenüber 1990 (gleichbedeutend mit gegenüber 2010)
  • Erhöhung des Radverkehrsanteils auf 20 % auf allen Wegen in Baden-Württemberg
  • Erhöhung des Fußgängeranteils auf 30 % auf den Wegen
  • Verdoppelung der Personenkilometer im Öffentlichen Verkehr gegenüber 2004 (das heißt Erhöhung um rund 85 % gegenüber 2010)
  • Anstieg des Modal-Splits von Bahn und Binnenschiff an der Transportleistung des Güterverkehrs um 10 % gegenüber 2010



Die Erwartungen der künftigen Verkehrsentwicklung, die maßgebend durch den BVWP 2030 bestimmt werden, zeigen zwar einen ansteigenden Anteil des Öffentlichen Personenverkehrs (Busse und Bahnen) und des Fahrradverkehrs (nicht des Fußgängerverkehrs) und im Güterverkehr sogar einen leicht zunehmenden Schienenanteil sowie rückläufige verkehrsbedingte CO2-Emissionen, doch in einem deutlich geringeren Maße als von Baden-Württemberg gefordert. Bedeutende Ziele des Landes, wie der Anstieg des Anteils an Fußwegen sowie die nennenswerte Erhöhung des Modal-Splits der Bahn und der Binnenschifffahrt im Güterverkehr werden zumindest bundesweit nicht erreicht. Das heißt, um die Ziele des Landes zu erreichen, sind weitere Anstrengungen erforderlich und können unter den getroffenen Annahmen der BVWP 2030  nicht erreicht werden.
Im Rahmen eines Klimaschutz-Szenarios wurde von einem Gutachterkonsortium mit Beteiligung der TRIMODE geprüft, inwiefern mit weiteren Veränderungen der Infrastruktur, der Nutzerkosten, der Verkehrsangebote sowie der verkehrlichen Rahmenbedingungen die Ziele der Landesregierung im Personen- und Güterverkehr erreicht werden können. Aufgabe der  TRIMODE war die

  • Bestimmung von möglichen Veränderungen der Nutzerkosten im Güterverkehr,
  • Bestimmung der verkehrlichen Auswirkungen (Veränderung der Nachfrage und der Verkehrsträgerwahl) auf alle Verkehrsträger sowie die
  • Auswirkungen der veränderten Nachfrage im Klimaschutz-Szenario auf die Kapazitätssituation der Schieneninfrastruktur in Baden-Württemberg.

Die Ergebnisse der Gutachter stehen als Download auf der Internetseite des Verkehrs-ministeriums des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung.

Papierprognose
TTS TRIMODE legt im Rahmen eines unveröffentlichten Gutachtens eine Prognose zur Entwicklung des Papierverbrauchs, der Papierproduktion sowie der Papierex- und -importe in west- und osteuropäischen Staaten vor. Analysiert werden die Wachstumsentwicklungen nach grafischen Papieren (teilw. auch Zeitungspapiere), Verpackungspapieren, Hygiene- und sonstigen Papieren. Gegenstand des Gutachtens war die Er-stellung einer Prognose über die Höhe der Papierexporte aus Finnland und Schweden nach Westeuropa. Veröffentlichungsfähige Teilergebnisse des Gutachtens sowie zu der Entwicklung der einzelnen Teilmärkte können Sie hier erhalten.



TRIMODE erstellt Potentialprognose auch für ein KV-Terminal in Oberschwaben
Standort Bodensee-Oberschwaben: Quell- und Zielregionen im Kombinierten Verkehr
Nach Erstellung der Potentialprognose für ein KV-Terminal in Lahr und eine Aufkommensprognose für die Terminalstandorte der DB Netz AG hat die TRIMODE auch für einen potentiellen Standort in Oberschwaben eine entsprechende Untersuchung vorgelegt.
Die Untersuchung baut auf die gleiche Methodik und Vorgehensweise auf, die bereits bei der Untersuchung in Lahr und bei KV-Terminals der DB Netz AG – im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung – angewendet wurden. Bestimmt wurde die Konkurrenzsituation im Einzugsbereich eines potentiellen Standortes im Raum Ravensburg sowie das zu erwartende KV-Potential. Betrachtet wurden mögliche bahnseitige Neuverkehre, die sich aus der Errichtung eines Terminalstandorts durch Verlagerungen vom reinen Lkw ergeben können, als auch Verlagerungen von anderen Terminals.

TRIMODE erstellt Potentialprognose für das KV-Terminal Lahr

Die Verkehrsverflechtungsprognose 2030 geht von einem Wachstum von 73% im Kombinierten Verkehr zwischen 2010 und 2030 aus. Aufgrund des prognostizierten Verkehrswachstums zur Entlastung der Kapazitätssituation im Raum Mannheim-Stuttgart-Basel und zur Sicherung des prognostizierten Verkehrswachstums in diesem Segment werden in Baden-Württemberg mehrere neue Standorte im Kombinierten Verkehr diskutiert. Einer dieser Standorte ist der Black Forest Airport & Business Park in Lahr. Mit der Erstellung dieser Potentialanalyse sollen mehrere Informationen über das realisierbare Potential eines neuen KV-Terminals in Lahr gewonnen werden sowie die aktuelle und bis 2030 erwartete Konkurrenzsituation dargestellt werden. Im Rahmen der Potentialstudie wurden folgende Leistungen erbracht:
 
  • Darstellung der derzeitigen Situation des Kombinierten Verkehrs am Oberrhein zwischen Basel und Karlsruhe,
  • Darstellung der Konkurrenzsituation im maritimen und kontinentalen KV,
  • Bestimmung der erwarteten Umschlagmengen und Prognose der Mengenentwicklung für den Zeitraum bis 2030 am Oberrhein,
  • Bestimmung des Mengenpotentials für einen Standort in Lahr und Beschreibung der Auswirkungen (Verlagerungen) auf andere, bereits bestehende KV-Umschlagsanlagen nach dem Bau eines KV-Terminals am Standort Lahr,
  • Abschätzung von möglichen bahnseitigen Neuverkehren, die sich aus der Errichtung eines Terminalstandorts in Lahr durch Verlagerungen vom Lkw ergeben können.
 
Prognose des Güterverkehrspotentials der Wunderline

Als Wunderline wird die Eisenbahnverbindung zwischen Groningen und Bremen mit einer Gesamtlänge von 173 km bezeichnet. Untersucht wurde die 64,8 km lange Strecke in der deutsch-niederländischen Grenzregion zwischen Groningen auf der niederländischen Seite und Ihrhove/Leer auf der deutschen Seite. Infrastrukturelle Hemmnisse wie die fehlende Elektrifizierung, die Eingleisigkeit und zahlreiche Fahrtrichtungswechsel im gesamten Streckenverlauf der Wunderline hemmen die Umsetzung konkurrenzfähiger Gütertransporte gegenüber anderen Verkehrsträgern oder alternativen Schienenstrecken, wie z. B. über Hengelo und Bad-Bentheim, sodass die Strecke für Güterverkehre kaum genutzt wird.
Im Rahmen einer Studie für die Provinz Groningen hat die TTS TRIMODE das mögliche Güterverkehrspotenzial über die Wunderline untersucht, welches nach einer Beseitigung der wesentlichen infrastrukturellen Defizite möglich ist. Hierbei erfolgten umfangreiche Detailuntersuchungen über die Verflechtungsstruktur der Verkehrsströme zwischen Deutschland und den Niederlanden, über die Möglichkeit von Verlagerungen von anderen Verkehrsträgern sowie über die Möglichkeit von Umroutungen bestehender Verkehre von anderen Schienenverbindungen. Im Rahmen einer umfangreichen Befragung von bedeutenden Verkehrsunternehmen auf beiden Seiten des betroffenen Grenzraumes wurden die Möglichkeiten von Neuverkehren betrachtet. Hierbei wurde neben deutschen auch auf niederländische Daten und Prognosen zurückgegriffen, sodass die Studie eine umfängliche Übersicht über die Verkehrssituation zwischen dem norddeutschen Raum und Groningen gibt. Die Ergebnisse finden Sie hier.











 
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